Das Bottom-Up Prinzip

Immer wieder heißt es, dass Veränderungsprojekte zwingend „top down“ erfolgen müssen. Die Führungsmannschaft soll den richtigen Weg vorleben und damit den Menschen die Priorität verdeutlichen.

Prozessdigitalisierungsprojekte bringen ebenfalls Veränderungen mit sich. Und sie erscheinen häufig komplex und groß, weil es viele Variationen gibt und viele Fachbereiche involviert sind. Aus diesem Blickwinkel wäre auch hier wieder Management-Attention gefragt und damit das Top-Down-Prinzip.

Mit den Menschen an der Basis anfangen.

Doch drehen wir doch mal den Spieß um. Stellen wir uns vor, wir befähigen Menschen, in Abteilungen und Projektteams, all ihre Aktivitäten zur Leistungserbringung im Rahmen von sogenannten Mikroprozessen zu organisieren. Als unmittelbare Konsequenz profitieren alle von klaren Aufgabenstellungen, fundierten Entscheidungen und Transparenz auf die Arbeit an sich. Um Arbeit zu priorisieren, zu verteilen und zu messen.

Abteilungen lieben Mikroprozesse, weil sie ihnen gehören. Es ist und bleibt ihr Verantwortungsbereich. Alle Mitarbeiter(innen) kennen alle ihre Mikroprozesse und wissen, was darin passiert. Sie sehen die Vielzahl von Aufgaben bei Kollegen(innen) und bieten Unterstützung an. Führungskräfte sehen was läuft, wo Hilfe notwendig ist. Und sie kommunizieren nachvollziehbare Zahlen und fundierte Entscheidungsgrundlagen an das Management.

Digitale Vernetzung der Organisation

Gleichzeitig fungieren diese Mikroprozesse, als wieder verwendbare “Schnittstelle”. Denn Prozess-Designer nutzen die Mikroservices von Abteilungen, um übergreifende Prozesse zu orchestrieren. Fehlen für einen übergreifenden Prozess noch Mikroprozesse, sind die betroffenen Abteilungen schnell überzeugt und erwecken in kurzer Zeit die fehlenden Komponenten zum Leben. So sind übergreifende Prozesse nicht mehr groß und komplex, sondern granular und integrativ mit verteilter Verantwortung (Abteilungen und Teams).

Menschen benötigen für ihre Arbeit immer wieder Informationen aus bestehenden Anwendungen. Oder Sie müssen Informationen (Daten) in Anwendungen erfassen, damit wiederum andere diese Daten in den Anwendungen nutzen können. Für Prozess-Designer ist die Integration solcher „Services“ kinderleicht. Service finden, Übergabeparameter konfigurieren und Daten aus Drittsystemen für den eignen Prozess erhalten. Natürlich müssen diese Integrations-Services technisch einmalig durch IT-Spezialisten bereitgestellt werden.

So ist Prozessdigitalisierung kein riesiges Veränderungsprojekt, sondern einfach und evolutionär.

Unternehmenslenker und Führungskräfte profitieren unmittelbar von dieser Transparenz. Verschwendung in Kommunikation, Koordination und Kollaboration wird eliminiert und Arbeit wird messbar, planbar und steuerbar. Neue Produktivität und Geschwindigkeit wird zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

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